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Drachenbaum "Drago Milenario"

Im Juni 2013 waren wir während unseres Urlaubes auf der spanischen Insel Teneriffa im  „Parque el Drago“ in Icod de los Vinos, einer Gemeinde im Nord-Nordwesten der Insel zu Besuch.

Wie der Name des Parks schon andeutet, ist er wegen seines berühmten Drachenbaumes, dem „Drago Milenario“, bekannt geworden. Früher flutete der Durchgangsverkehr der Stadt direkt am Drago Milenario, dem „Tausendjährigen Drachenbaum“ vorbei. Mittlerweile existiert eine Umgehungsstraße und den Drachenbaum umgibt eine gepflegte Parkanlage mit kleinem Besucherzentrum. Das Alter des Drachenbaumes wurde lange Zeit auf 1000-3000 Jahre geschätzt, heute gehen Botaniker jedoch davon aus, dass er nur einige hundert Jahre alt ist (höchstens 400-600). Da Drachenbäume keine Jahresringe haben, kann das Alter nur nach der Anzahl der Astgabelungen bestimmt werden. Die Verästelungen erfolgen jedoch in unregelmäßigen Zeitabständen, so dass die Altersangabe sehr vage bleiben muss. Auf jeden Fall ist der Drachenbaum von Icod das älteste Exemplar dieser Spezies auf den Kanaren. Er steht seit 1917 unter Naturschutz und ist eines der Wahrzeichen der Insel. Sein Stammumfang beträgt ca. 6m, die Höhe über 16m. Am Fuße des mächtigen Drachenbaumes wurde ein Bereich für Drachenbaum Nachzuchten angelegt, genannt "Dragos Kindergarten". Er zeigt den evolutionären Prozess dieser Art.

Der "Parque el Drago" entstand im Jahr 1996 zum Schutz des alten Baumes. Der 3 ha große Park wird von der „Barranco de Caforiño“ durchquert, bekannt war diese Schlucht im Altertum als "Ycod Fluss", der große Mengen an Wasser führte. Heute befindet sich dort nur noch recht wenig Wasser und der Besucher kann den Graben bequem über zwei Brücken queren. An den Hängen der ehemaligen Schlucht wurden mehrere Terrassen mit Pflanzen der Kanarischen und der benachbarten Inseln angelegt. Es gibt auch einen Aussichtspunkt, mit herrlichem Blick über den Park.   

In dem Park befinden sich natürlich nicht nur Drachenbäume, sondern es sind noch zahlreiche weitere Vertreter der kanarischen Flora zu sehen. Außerdem gibt es ein nachgebautes Guanchen-Dorf und eine kleine vulkanische Höhle, in der sich eine nachgestellte alte Grabstätte einer Guanchen-Mumie befindet. Besonders lustig fanden wir die im Park frei umherlaufenden Tiere, wie z.B. eine putzige Entenfamilie, jede Menge Echsen, Vögel oder auch Hühner mit Nachwuchs. 

Wir empfanden den Park als schön gestaltet und das Eintrittsgeld sehr lohnenswert. Wer den „Parque del Drago“ jedoch nicht besichtigen möchte, kann den Drachenbaum auch perfekt von der gegenüberliegenden Kirche aus sehen und fotografieren.

 


Private Homepage | Kontakt: thomasundstefanie(at)mit-kamera-unterwegs.de