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Besuch des „Jardim Botânico da Madeira-Engº Rui Vieira“

vom 15.06.2015

 

Während unserer Urlaubsreise auf der portugiesischen Insel Madeira hatten wir unser Hotel in Funchal gebucht. Der Jardim Botânico da Madeira-Engº Rui Vieira, ist ein botanischer Garten, der oberhalb der eigentlichen Inselhauptstadt in den Bergen liegt. Er ist über eine Seilbahn von Monte, einem Ortsteil Funchals, aus zu erreichen.

 

Der Garten besteht aus einem über 35.000 m² großen abschüssigen Gelände, das sich von einem, am oberen Ende gelegenen, ehemaligen Herrenhaus bis zu einem angeschlossenen Vogelpark, in dem in Volierenhaltung exotische Vögel zur Schau gestellt werden, am unteren Ende erstreckt.

 

Vom botanischen Garten aus genießt man von mehreren Aussichtspunkten einen hervorragenden Ausblick auf Funchal.

 

Der Garten bietet neben Wegen unter alten Bäumen verschiedene Themenbereiche an wie z.B. ein Arboretum, ein Garten mit Zierpflanzen,  endemische Pflanzen und einen Bereich mit Sukkulenten. Daneben gibt es Areale, in denen mit Pflanzen und bepflanzten Beeten kunstvolle Motive dargestellt werden. In der Mitte des Gartens befindet sich eine kleine Gastronomie mit Sitzgelegenheiten. Im unteren Teil sind neben den Vögeln auch landwirtschaftlich genutzte Pflanzen und Palmen untergebracht.

 

Im ehemaligen Herrenhaus ist seit 1982 das Natural History Museum untergebracht, das vor allem Tierpräparate zeigt.

 

Wir empfanden den Botanischen Garten als sehr zwiespältig. Positiv fanden wir die große Auswahl an Pflanzen und die recht schön angelegten Themenbereiche.  Auch die terrassenförmig angelegten Areale waren angenehm, denn man empfand dadurch das Gelände nicht allzu steil und schwierig zu begehen.

 

Weniger schön war die relativ spärlich vorhandene Beschriftung der Pflanzen. An einigen wenigen Exemplaren waren Schilder vorhanden (die aber auch nicht immer stimmten!) und dann gab es Abschnitte, in denen keine einzige Beschriftung zu finden war. Für einen botanischen Garten empfanden wir dieses als enttäuschend.

 

Schlecht fanden wir auch die extrem unübersichtlich gestaltete Wegführung. Es gab zwar an einigen Ecken im Garten große Übersichtsschilder, diese halfen aber nicht dabei, sich in dem großen und sehr verzweigten Areal zu Recht zu finden. Wir hatten ständig den Eindruck, einen kompletten Bereich zu übersehen oder erst gar nicht zu finden.

 

Richtig enttäuscht waren wir von den Volieren für die Vögel. Diese waren in einem so traurigen und trostlosen Zustand, dass man regelrecht Mitleid mit den armen Tieren empfand. Teilweise hatten sie nur eine Sitzstange und einen Fressnapf, das war’s. Es gab weder Beschäftigungsmöglichkeiten für die Vögel, noch irgendwelche Ausstattungen im Käfig. Einfach nur den puren Betonboden ohne Einstreu oder Ähnliches und die rostigen Käfigwände. Dann gab es Käfige, in denen nur ein einziger Vogel saß, obwohl eigentlich bekannt sein dürfte, dass diese Art lieber im Schwarm lebt, daneben gab es Volieren, die fast „vollgestopft“ mit Vögeln waren. Teilweise zeigten die Tiere extremes Fehlverhalten und sahen gerupft und krank aus.

Einfach ein schrecklicher Anblick.

 


Private Homepage | Kontakt: thomasundstefanie(at)mit-kamera-unterwegs.de