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Dorf Ch√Ęteauneuf

Am nächsten Tag beschlossen wir einen Ausflug zum Schloss Sully im gleichnamigen burgundischen Ort Sully, etwa 14 Kilometer nordöstlich von Autun am linken Ufer der Drée, zu unternehmen. 

 

Leider können wir euch die Bilder vom Schloss Sully nicht zeigen, da wir (noch) keine Rückmeldung auf unsere Genehmigungsanfrage bekommen haben.

 

Das Schloss Sully ist ein Wasserschloss, das ab Mitte des 16. Jahrhunderts auf den Fundamenten einer mittelalterlichen Vorgängeranlage erbaut wurde und heute als das größte Renaissanceschloss Südburgunds gilt. Seit 1995 steht das Schloss als Monument historique unter Denkmalschutz.

 

Schloss Sully ist ein geschlossener Vierflügelbau, dem westlich Wirtschaftsgebäude vorgelagert sind. Die Schlossinsel wird von einem Wassergraben umflossen, der von der Drée, einem Zufluss des Arroux, gespeist wird. Umgeben ist das Schloss von einem 25 Hektar großen Schlosspark im englischen Landschaftsstil.

 

Ein Teil des Schlosses wird heute als Wohnsitz der Familie Mac-Mahon genutzt, der andere Teil dient als Schlossmuseum, das zwischen März und November im Rahmen von Führungen entgeltlich besichtigt werden kann. Zu sehen ist seine prunkvolle Inneneinrichtung und Möbel im Stil des 18. und 19. Jahrhunderts (Textquelle: Wikipedia).

 

Im gleichen Zeitraum stehen auch der Park und Garten für Besucher offen. Diese können ebenfalls entgeltlich besichtigt werden, hierfür ist jedoch keine Führung notwendig. Wir beschlossen uns das Außengelände anhand eines Lageplanes, den wir an der Kasse erhalten hatten, selbstständig zu erkunden. Wir umrundeten das Schloss mit seinen Wirtschaftsgebäuden (Stall, Orangerie etc.) und etwas abgelegen in der Parkanlage befanden sich noch schön angelegte Kräuterbeete, Nutzgärten sowie ein Waschhaus und eine Kapelle. Diese Nebengebäude sind von außen weniger gut erhalten, geben aber der gesamten Anlage eine besondere Ausstrahlung.

Auf eine Besichtigung des Schlossinneren haben wir aufgrund der langen Wartezeit (zwei Schulklassen waren vor uns dran) verzichtet. Unser Fazit: Das Schloss ist definitiv einen Besuch wert!

 

 

Als nächstes hatten wir wieder einmal eines der „Plus beaux villages de France“ (Schönsten Dörfer Frankreichs) auf unserem Plan. Die Gemeinde Châteauneuf ist auf der Kuppe einer stumpf-kegelartigen Erhebung angesiedelt. Sie hat 89 Einwohner (Stand 1. Januar 2016) und liegt im Departement Côte-d’Or, jeweils ca. 35 km südwestlich von Dijon und nordwestlich von Beaune, an ihrem Fuß schlängelt sich der „Canal de Bourgogne“ (Quelle: Wikipedia).

 

Das ehemals befestigte Dorf Châteauneuf, das sein mittelalterliches Gepräge erhalten hat, wurde nach der Burg Châteauneuf-en-Auxois benannt, die am westlichen, abschüssigen Rand der Ortsbebauung steht. Die Silhouette der Bebauung setzt sich aus einem „Nest“ von kaum zählbaren Türmen der Burg, der Kirche und der sich über die Hügelkuppe hochziehenden Häuser des Dörfchens zusammen. Die Dächer von Burg und Ortschaft, außer dem des Kirchturms, sind alle mit roten Ziegeln gedeckt.

 

Die Häuser sind vom 14. bis ins 17. Jahrhundert aus massivem Natursteinmauerwerk erbaut worden. Sie weisen zum Teil Galerien und Treppentürmchen auf, wie auch Türen mit von Steinmetzen gestalteten Kielbögen und Stürzen, was auf Reichtum der Erbauer und ersten Bewohner schließen lässt. Es gibt sogar einige Häuser mit richtigen Wehrtürmen, im Sinne eines „Herrensitzes“, einer kleinen Burg. Die Bauherren waren in der Regel keine Landwirte und einfache Handwerksleute, sondern reiche Weinhändler und Kaufleute aus den nahen Zentren Beaune und Dijon. Sie hatten hier ihre Wochenendhäuser oder Sommerwohnsitze, beschützt von ihrem Seneschall und seinen Wehrleuten in der Burg. Auch heute noch werden einige Häuser als Wochenend- oder Altersruhesitze genutzt (Textquelle: Wikipedia).

Das Dorf hat außer der Burg noch einige restliche Mauern seiner Befestigungsanlagen bewahrt.

 

Ein wirklich sehenswertes Dorf, das sich seine Auszeichnung zu Recht verdient hat. Leider fiel unser Besuch genau auf die Mittagszeit, so dass keine Besichtigung des Schlosses und der Kirche möglich war. Trotzdem genossen wir es sehr durch die engen Gassen mit den gut erhaltenen Gebäuden, tlw. mit ausführlichen Schildern versehen, zu schlendern und die grandiose Aussicht ins Tal zu genießen.

 

Aufgrund der großen Hitze (35-39°C im Schatten) verzichteten wir auf weitere Besichtigungen an diesem Tag.

 

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