Startseite
Reisen und Ausflüge
Türme und Denkmäler
Zillertal/Tirol 2018
MeckPomm 2017
Golf v. Neapel 2016
Gardasee 2016
Einbeck 2016
Fulda 2016
Süd - Kroatien 2015
Madeira 2015
Silberbachtal 2015
Erfurt 2015
Bremen 2015
Ostfriesland '14/'04
Kappadokien 2014
Lkrs Bad Kissingen
Schottland 2014
Lüneburg 2014
Essen 2014
Oberlauf der Weser
Schleswig-Holstein
Prag 2013
Teneriffa 2013
Nieheimer Kunstpfad
Furlbachtal 2013
Kreis Cuxhaven 2012
Nürnberg /Fürth 2012
Korsika 2012 u.1992
Thüringen 2011
Österreich 2011
AFM Oerlinghausen
Hamburg 2006 u. 2010
Eifel/Luxemburg 2010
Patensteig Extertal
Schloss Bevern 2010
Burg Polle 2009/10
Leipzig 2009
Köln 2009
Detmold 2009
Externsteine 2008/09
Schwalenberg 2009
München 2009
Harz 2009
Reisebericht
Burgen / Ruinen 1
Burgen / Ruinen 2
Burgen / Ruinen 3
Regenstein
Schlösser 1
Schlösser 2
Bodetal
Teufelsmauer
Bergwerke /Höhlen
Höhlenwohnungen
Sonstiges
Speyer 2009
Südschwarzwald 2008
Hessisch Oldendorf
Dt. Bergbau - Museum
Bremerhaven 2008
Hohenbaden/Battert08
Sachsen 2008
Sinsheim 2008
Holland 2007
Möhnesee 2006
Lübeck 2000 und 2001
Ostsee Bujendorf2000
Ostsee Lütjenburg 99
Australien 1997
Ägypten 1996
Venezuela 1995
Kenia 1994
Tierbilder
Naturbilder
Automobile
Was ist neu?
Über uns
Datenschutz
Impressum
Sitemap
Grundriss Großes Schloss Blankenburg

Unser nächstes Ziel an diesem Tag war das Große Schloss in Blankenburg.  Das Schloss Blankenburg ist auf dem Kalksteinberg Blankenstein in Blankenburg im Landkreis Wernigerode (Sachsen-Anhalt) erbaut. In seiner unmittelbaren Nähe liegen das Kleine Schloss mit Barockgarten, Teehaus und Museum, die Stadtmauer, der Fasanengarten, der Schlosspark und der Schlossteich.

Monumental thront das Große Schloss in einer Höhe von 337m über der Stadt und bildet mit ihr eine unlösbare Einheit. Als Wahrzeichen der Stadt ist das Schloss bereits der vierte Bau an dieser Stelle, hervorgegangen aus mittelalterlichen Burgresten und Schlossgebäuden aus der Renaissancezeit. Anfang des 18. Jhdt entstand auf dem "Blanken Stein" eine barocke Schlossanlage mit europäischer Repräsentationsarchitektur für die damalige welfische Fürstenresidenz Blankenburg.

Burg und Schloss erlebten eine wechselvolle Geschichte, die sich eng mit dem Herzogtum Braunschweig-Wolfenbüttel und den wichtigsten Herrscherhäusern Europas verbindet. Friedliche wie kriegerische Zeiten hinterließen ebenso ihre Spuren wie die wechselnden Herrscher.

Die Barockarchitektur ist bis heute weitgehend erhalten. Andere Nutzungsansprüche wie z.B. als Genesungsheim oder als  Fachschule für Binnenhandel führten aber im 19. und 20. Jahrhundert zu Veränderungen innerhalb der Räume.

Jahrelanger Leerstand hat schließlich zum Verlust architektonischer Pracht geführt und das Schloss Blankenburg drohte zu verfallen. Im Jahre 2005 wurde der gemeinnützige Verein Rettung Schloss Blankenburg e.V. gegründet und müht sich derzeit um die Sicherung und den Erhalt des Blankenburger Schlosses als Einzeldenkmal, wichtigem Kulturgut mit überregionaler und nationaler Bedeutung und als Wahrzeichen der Stadt Blankenburg mit zentraler historischer Bedeutung. So wurden Arbeitsgruppen gebildet, in denen die Vereinsmitglieder je nach Interessenlage aktiv mitarbeiten können. Sie organisieren u.a. Veranstaltungen auf dem Schloss Blankenburg oder gestalten regelmäßige Schlossführungen. An solch einer interessanten Führung haben auch wir teilgenommen und waren dabei z.T. schockiert über den sichtbaren Zerfall des Schlosses aber auch fasziniert von der noch immer (oder auch schon wieder) erahnbaren Pracht des Gebäudes. Auf alle Fälle ließ sich für uns deutlich erkennen, dass der Verein wirklich bemüht ist, das Große Schloss Blankenburg zu retten und zu erhalten…

Die Veröffentlichung der Bilder erfolgt mit freundlicher Genehmigung

des Vereins Rettung Schloss Blankenburg e.V.

Das Wetter hatte sich im Laufe des Tages merklich gebessert und es kam auch die Sonne zum Vorschein. Also bildete den Abschluss an diesem Tag wieder einmal ein kleiner Spaziergang um die Teufelsmauer. Dieses Mal hatten wir uns ein Stück Mauer in Neinstedt ausgesucht. Denn  diese höchst bizarre, wie eine mächtige Skulpturensammlung erscheinende Ansammlung von Felsblöcken, besteht letztlich aus mindestens drei großen Teilstücken, die sich, bei Bad Blankenburg beginnend, in südöstlicher Richtung bis hin nach Ballenstedt ziehen.  Wandert man von Weddersleben in Richtung Neinstedt, so erblickt man nach rechts schauend die gewaltige Wand der Königssteine. Fast in der Mitte ist die höchste Erhebung. Mit etwas Fantasie kann man ein gekröntes Haupt, das Haupt eines Königs, erblicken. Diese Klippe bezeichnet man auch als "Adlerfelsen". 

Als wir den etwas steilen Wanderweg zu den Felsen erklommen hatten, konnten wir in einer Höhe von 182,5m als Belohnung eine wunderbare Aussicht in alle vier Himmelrichtungen genießen. Unmittelbar am Ende des Aufstieges sahen wir einen größeren  herab gerutschten Felsblock,  der in mehrere Teile zerborsten ist. Das geschah am Nachmittag des 31. August 1989. Das damit verbundene Getöse war im ganzen Ort (Weddersleben) zu hören.

Mit jedem Schritt weiter in Richtung Westen wurde die Aussicht besser. Ein Stein am Wegesrand und eine Metallplatte auf einer Plattform erläutern die Aussichtspunkte. Die Gebiete südlich der Teufelsmauer sind Fundstellen vieler Keramikreste aus der Steinzeit bis zur Kaiserzeit. Goethe hat im Jahre 1784 unter anderem diesen Teil der Teufelsmauer besucht.

Wir wanderten bis ans Ende dieses Mauerabschnittes und kamen an eine Treppe. Von dort aus erblickten wir den nächsten Teil der Teufelsmauer, die Mittelsteine. Nachdem wir die Treppe hinter uns gelassen hatten, zeigten uns Hinweisschilder an, dass wir entweder weiter Richtung Mittelsteine wandern oder auch einen wesentlich kürzeren Rundgang nur um den Königsstein machen konnten, der dann wieder bis zum Parkplatz führt. Da wir schon reichlich müde waren, entschlossen wir uns für die kürzere Variante. 

Am Tag unserer Abreise hatten wir recht freundliches Wetter und deshalb  besuchten wir noch den Tierpark in Halberstadt. Der Tiergarten am südwestlichen Stadtrand von Halberstadt ist Bestandteil des Landschaftsparkes Spiegelsberge, welcher 1870 vom damaligen Domherrn von Halberstadt Christoph Spiegel geschaffen wurde.

1960 entstanden die ersten Tiergehege. Zu DDR-Zeiten zeigte der Tierpark in erster Linie heimische Tierarten. Heute konnten wir Besucher auf einem Gelände von ungefähr 10 ha rund 400 Tiere in 90 Arten aus allen Erdteilen bestaunen. Diese sind in großzügig angelegten Gehegen und Volieren untergebracht. Ziel des Tiergartens ist es, eine artgerechte Haltung durchzuführen, um die Tiere in ihrer typischen Lebensgewohnheit im Familienverband präsentieren zu können. 

Einen ausführlichen Bericht und jede Menge Fotos findet ihr wieder wie gewohnt in der Diashow zum

TG Halberstadt unter der Rubrik Tierbilder.

Danach wollten wir eigentlich den Klusfelsen auf dem Petersberg in der alten Kaiserstadt Goslar, der den nördlichsten Ausläufer der geologischen Formation der Teufelsmauer darstellt, besichtigen. Aber dieser war mal wieder nicht auffindbar. Selbst ortsansässige Personen, die wir gefragt haben, wussten zwar, dass es ihn gibt, konnten uns aber nur wage den Weg dorthin beschreiben. Doch anhand dieser Beschreibungen war es uns unmöglich die Felsen zu finden, geschweige denn überhaupt eine Ahnung zu bekommen, wo sie sich denn rein vom Landschaftsaufbau her befinden könnten. Also fuhren wir etwas enttäuscht weiter und legten als positiven Abschluss unseres Urlaubes noch eine kleine  Pause am Okerstausee ein. Aber nicht primär, um dort den Stausee und die Talsperre zu besichtigen, sondern um uns mit einem leckeren Windbeutel, der für diese Region bekannt ist, zu stärken.

 

Zurück


Private Homepage | Kontakt: thomasundstefanie(at)mit-kamera-unterwegs.de