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Tjapukai Aboriginal Park

 

 

Nach unserer Ankunft auf dem Flughafen von Cairns wurden wir von Beverly, unserer Vermieterin der Privatunterkunft, abgeholt. Bev und ihr Mann Chris vermieten eigentlich nur an Sprachstudenten, doch wir hatten ihre Adresse von einem Bekannten, der schon einmal dort gewohnt hatte. Wir verstanden uns mit den beiden auf Anhieb prächtig und auch von dem, in einem wunderbaren tropischen Park gelegenen, Holzhaus waren wir sofort begeistert. Schade, dass nur eine Übernachtung hier eingeplant war! Doch es sollte dann ja doch noch etwas anders kommen...

Erst einmal schauten wir uns Cairns genauer an, nach den bisherigen Ansichten von Australien im Westen und Süden, ein ganz neuer Einblick in die Vielfalt Australiens. Obwohl Cairns doch relativ stark auf den Tourismus eingestellt ist, hat diese Stadt ihren eigenen Charme.

Nach einer wunderbaren Nacht im Haus von Bev und Chris ging es zur Vermietstation, um unseren Camper, für die nächste Woche, in Empfang zu nehmen. Und hier kam es dann auch anders als geplant! Das Wohnmobil, welches man uns geben wollte, war ein dermaßen klapperiges Modell, dass wir uns weigerten, es zu mieten. Nicht nur, dass es schon über 170000 Meilen auf dem Tacho hatte, bei einer Probefahrt zeigte sich, dass sämtliche Einbauten lose waren (die Küche schwankte auf unebener Strecke so stark, dass man die Finger hinter die Schränke hätte stecken können!), der Auspuff kaputt usw. Angeblich hatte unser Vermieter jedoch keinen anderen Wagen zur Verfügung, doch nach endlosen, stundenlangen Diskussionen waren sie bereit, über Nacht einen neuen Camper aus Brisbane kommen zu lassen und auch unsere weitere Übernachtung in Cairns und Taxikosten zu übernehmen! So kamen wir dann zu unserer zweiten Übernachtung in diesem schönen Haus und einer ausführlicheren Besichtigung von Cairns, als eingeplant.

Am nächsten Morgen konnten wir dann einen fast neuen Camper in Empfang nehmen und nach den üblichen Einkäufen ging es Richtung Norden, zunächst bis Port Douglas, wo wir auf dem Kulau Caravan Park unterkamen. Am Nachmittag ging es dann erst einmal ausgiebig an den Strand. Am nächsten Tag stand weitere Erholung auf dem Programm, denn, dem recht günstigen Angebot einer Kombitour von Paragliding und Jetski, konnte man nicht widerstehen.

Also ging es mit dem Boot hinaus aufs Meer und dort zunächst mit dem Fallschirm hinter dem Boot her. Die Aussicht und das Erlebnis (mein erstes Mal!) waren einfach phantastisch. Danach ging es in eine abgelegene Bucht, in der die Jetski’s lagen. Hier hatten wir nun eine (viel zu kurze) halbe Stunde Zeit, uns damit zu vergnügen. Als es dann zurück nach Port Douglas gehen sollte, bekam ich ein Angebot, das ich nicht ausschlagen konnte: die Jetski’s sollten zum Auftanken mit zurück und das Team konnte noch einen weiteren Fahrer gebrauchen! So bekam ich die Gelegenheit, noch eine weitere dreiviertel Stunde zu fahren, und das auch noch auf offenem Meer bei relativ starker Dünung, einfach super!

Am Abend beschloss die Mehrheit leider, nicht weiter nach Norden zu fahren, sondern die letzten Tage auszuspannen und nach Cairns zurück zu kehren und ein paar Tagesausflüge zu unternehmen.

Am nächsten Morgen ging es dann wie beschlossen zurück nach Cairns, wo der Coles Villa & Leisure Park der Ausgangspunkt für die Unternehmungen der nächsten Tage wurde.

Der erste Trip führte uns zum Tjapukai Aboriginal Park, etwas südlich von Cairns. Hier konnten wir in beeindruckender Weise einen Einblick in die Vergangenheit und das (frühere und heutige) Leben der Aboriginals bekommen. Es fanden dort verschiedene Vorführungen statt, die einem die Kultur dieses uralten Volkes näher brachten. Besonders bemerkenswert fand ich, dass es sich hierbei nicht um eine total auf Touristen ausgerichtete „Show“ handelte, sondern Tatsachen dargestellt wurden. Dieser Park ist einer der wenigen, die ausschließlich von Aboriginals geführt werden und meiner Meinung nach bekam man dies auch positiv zu spüren.

Ein weiterer Ausflug führte mit der Kuranda-Railway nach Kuranda, im bergigen Hinterland gelegen. Die restaurierte, 1888 in Betrieb genommene, historische Eisenbahn führt über eine Strecke von 34km über 40 Brücken und durch 15 Tunnels durch eine beeindruckende Landschaft mit tiefen Schluchten, Wasserfällen und weiten Aussichten. In Kuranda nahmen wir nach der Besichtigung der Stadt (die bekannten „Kuranda-Markets“ fanden leider an einem anderen Tag statt) an einer Fahrt durch die Umgebung mit einen „Army-Duck“, einem ehemals militärischem Amphibienfahrzeug teil. Mit diesem Gefährt bekamen wir sowohl zu Lande als zu Wasser einen Einblick in die vom Regenwald bestimmte Natur dieses Hinterlandes. Zurück nach Cairns ging es dann mit der Skyrail, einer Seilbahn, die über die Baumwipfel des Regenwaldes führt. An Zwischenstationen hatten wir die Gelegenheit, auf in Bäumen gebauten Holzpfaden, die Umgebung zu Fuß zu erkunden. Leider hatte es stark zu regnen begonnen, so dass wir uns nur einen kleineren Spaziergang gönnten.

Der letzte Ausflug führte uns dann auf einem Katamaran nach Green Island, einer Insel, die dem eigentlichen Great Barrier Reef vorgelagert ist. Hier konnten wir nach Herzenslust Schnorcheln und am Strand ausspannen. Außerdem bekamen wir, bei der Fahrt mit einem Glasbodenboot, einem U-Boot nachempfundenen Gefährt,  bei dem man nicht lediglich durch ein Fenster im Boden schaut, sondern komplett unter der Wasseroberfläche sitzt, und so einen wesentlich schöneren Blickwinkel genießen kann, einen kleinen Eindruck in die faszinierende Unterwasserwelt. 

Am nächsten Tag, dem 29.04.1997, hieß es dann endgültig Abschied nehmen von Australien und mit einem Zwischenstopp in Darwin ging es nach Bangkok, der Stopover-Station unserer Heimreise.

 

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