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Doucier - „Lac de Chambly“

Da es in dieser Gegend mehrere Dörfer mit dieser Auszeichnung gibt, besuchten wir gleich im Anschluss ein weiteres, die bereits beim letzten Aussichtspunkt erwähnte Gemeinde Baume-les-Messieurs.

 

 

Baume-les-Messieurs liegt, wie bereits beschrieben, umgeben von gut hundert Meter hohen Felswänden, im runden Talkessel „Cirque de Baume“ auf einer durchschnittlichen Höhe von 330 m. Es umfasst eine Fläche von ca. 1.300 Hektar und wird von knapp 200 Einwohnern bewohnt. Im Talkessel entspringt ein Quellbach der Seille, eines Nebenflusses der Saône.

 

 

Im Talschluss oberhalb von Baume-les-Messieurs (Cirque de Baume) liegt die Quelle des Dard in einer Felsgrotte, darunter bildet das Wasser einen großen Wulst an Kalktuff (Quelle Wikipedia). Wir besichtigten diese Cascade de Tufs.

 

 

Der Tuffstein-Wasserfall von Baume-les-Messieurs, der sich am Ende eines Tals in völliger Abgeschiedenheit befindet, ist eine bemerkenswerte natürliche Kuriosität. Von einem unterirdischen Fluss, dem Dard, gespeist, entspringt er inmitten einer Felsenlandschaft, die mit einer üppigen Vegetation an Moosen und anderen Grünpflanzen überwuchert ist. Das Wasser fließt nicht als gebündelter Wasserfall hinab sondern fächert sich auf viele kleine Kaskaden auf. Diese Wasserfälle sind das ganze Jahr über magisch: turbulent bei Regenwetter, eiskalt im Winter, belebend im Sommer. Folgt man neben dem Wasserfall einer kleinen Treppe bergauf gelangt man zu mehreren Grotten, die besichtigt werden können.

 

 

Im Ort Baume-les-Messieurs sind neben den Kaskaden auch noch die Benediktinerabtei Saint-Pierre, eine Höhle bzw. Grotte und mehrere Aussichtsplätze sehenswert. Ein sehr lohnenswertes Ausflugsziel.

 

 

Einen dieser Panoramaplätze haben wir uns auch noch angesehen und zwar den Aussichtsplatz Belvédère de Granges-sur-Baume. Von dort aus hatten wir einen prächtigen Blick auf Baume-les-Messieurs und dem prägnanten Kloster.

 

 

Nachdem wir uns bisher nur die bergige Landschaft angeschaut hatten, wechselten wir nun zum Flacheren. Wir besuchten einen schönen, großen Badesee mit intensiver türkis-blauer Farbe. Der Lac de Chalain ist ein See im westlichen Teil des französischen Juras im Departement Jura, rund 20 km östlich von Lons-le-Saunier. Er liegt auf 486 m auf dem Gemeindeboden von Fontenu und nimmt eine Fläche von ungefähr 2,3 km² ein. Der See ist 2,7 km lang und maximal 1,1 km breit. Seine größte Tiefe beträgt 32 m (Textquelle: Wikipedia).   

 

 

Auf drei Seiten wird der See von steilen, rund 100 m hohen Hängen umgeben, an denen teilweise Kalkfelsen hervortreten; allerdings gibt es am Ostufer eine Schwemmebene, so dass hier der Steilhang etwas zurückversetzt ist. Gegen Westen öffnet sich der Talkessel zur breiten Talniederung des Ain, der hier in Nord-Süd-Richtung fließt. Auf der Schwemmebene am Ostufer des Sees wurden ein Tourismuszentrum mit Campingplatz und Freizeitanlagen errichtet. Besonders im Sommer bildet der See eine Attraktion für Wassersportler und Wanderer aus der näheren und weiteren Umgebung. Am Westufer wurden zwei Pfahlbauten rekonstruiert. Von den Felshängen bieten sich zudem schöne Ausblicke auf den Lac de Chalain (Textquelle Wikipedia).

 

 

Als wir dort ankamen waren wir nicht nur über die intensive türkis-blaue Farbe des Wassers erstaunt, sondern wunderten uns auch über die großen Sandstrände und einladenden Badestellen.

 

 

Neben diesem See gibt es in diesem Gebiet auf engerem Raum noch etliche weitere Seen zu besichtigen, die für Touristen als Seen-Rundreise auf diversen Informationstafeln an markanten Aussichtsplätzen und Reiserouten ausgeschildert sind. 

 

 

Auch wir hielten an mehreren Aussichtspunkten bei diversen Seen (Belvédères des lacs) an um einfach nur die Aussicht zu genießen. So zum Beispiel beim Aussichtpunkt Lac de Chambly. Der „Lac de Chambly“ befindet sich in der Gemeinde Doucier. Seine ungefähren Abmessungen sind: Länge 1,1 km, Breite: 350 m, durchschnittliche Tiefe: 10 m.

 

 

Danach sind wir zum Belvédère de Fontenu gefahren, von wo aus wir noch einmal einen Blick auf unseren ersten türkis-blauen Badesee „Lac de Chalain“ hatten. 

 

 

Die Straße entlang der ausgeschilderten Seen führte uns direkt zu der nächsten Sehenswürdigkeit, den Cascades du Hérisson (zu dt. „Wasserfälle des Hérisson“).

 

 

Der Hérisson fließt am Ende einer Schlucht in sieben Wasserfällen aus einer Höhe von 805 Metern über insgesamt 280 m in die Tiefe. Ein markierter Fußpfad führt an zahlreichen Wasserfällen, -becken und Höhlen vorbei. Die Cascade de l'Éventail (65 m) und die Cascade du Grand Saut (60 m) sind Höhepunkte des 3,7 km langen Parcours.

 

Der Wasserstand des Herisson variiert je nach Jahreszeit. Bei Niedrigwasser sind die Fälle weniger imposant, dafür werden auf dem Bachgrund bizarre Formationen sichtbar (Textquelle: Wikipedia).

 

 

Da wir diesen 3,7km langen Fußweg nicht zurücklegen wollten, begnügten wir uns mit einem Blick von „oben“ auf die einzelnen Wasserfälle. Diese Ausblicke konnten wir bequem von kleinen Aussichtsterrassen bzw. Kanzeln genießen, die sich entlang der Straße befinden und frei zugänglich sind.

 

 

Insgesamt hatten wir dabei wieder den Eindruck, dass die Wasserfälle des Hérisson typisch touristisch ausgebaut, sprich mit künstlich errichteten Wegen etc. ausgestaltet wurden, was den natürlichen Charakter eines Wasserfalls absolut nicht mehr zur Geltung bringen lässt. Echt Schade!

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