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Känguru

 

 

Nach einer Übernachtung in Huskisson stand am folgenden Tag ein Bushwalk im Jarvis Bay National Park auf dem Programm. Hier begegneten wir den ersten „freien“ Kängurus aus der Nähe, wobei eines so zutraulich war, dass es sich sogar streicheln ließ! Außerdem bekamen wir bei der Wanderung durch den Eukalyptuswald und den Farnen Unmengen an Papageien zu Gesicht.

Weiter ging es an der immer rauer werdenden Küste gen Süden, über Shoalhaven nach Narooma. Dort gibt es den so genannten Australia Rock, eine Öffnung im Felsen, die annähernd die Form des australischen Kontinents hat. Weiter ging es nach Bega, zur Übernachtung.

Der nächste Tag stellte eine reine Fahretappe nach Marlo dar, jedoch mit ausgiebigen Pausen.

Am frühen Morgen ging es dann weiter zur 99-Mile-Beach bei Lakes Entrance. Strand soweit das Auge reicht... Wir mussten uns richtig losreißen, weiter zu fahren, denn wir wollten noch einen Abstecher zu einem kleinen Urwaldspaziergang machen. Wie sich auf dem Weg dorthin zeigte, war die Zufahrt leider nicht geteert, wie im Reiseführer ausgeschrieben, sondern lediglich eine planierte Sandpiste. Was tun? Wir durften mit unserem Camper ja eigentlich die befestigten Straßen nicht verlassen! Na ja, eigentlich...! Also Risiko und los ging's über Stock und Stein! Bis auf dass unser Camper anschließend gründlichst entstaubt werden musste, war die Fahrt aber halb so wild und der Urwaldspaziergang zwischen allerhand „urzeitlicher“ Pflanzen hindurch, wie z.B. meterhohen Baumfarnen, einfach phantastisch! Die gleiche Piste ging es dann wieder zurück zur Hauptstraße und dann bis Inverloch zur nächsten Übernachtung.

Frisch gestärkt ging es nach dem Frühstück Richtung Philip Island, auf der wir uns vor allem die „Pinguin-Parade“ ansehen wollten. Doch zunächst besuchten wir erst einmal den Tierpark. Wenn ich irgendeinen bisher gesehen Tierpark zum schönsten und interessantesten küren soll, dann diesen. Der Park war unheimlich großzügig angelegt, mit sehr großen, meistens begehbaren (je nach Tierart...) Gehegen. Neben Dingos, Emus und Kängurus gab es dort auch aus nächster Nähe Wombats, im Volksmund auch Teddyschweine genannt, zu sehen. Auch den Tasmanischen Teufel gab es aus nächster Nähe, da wir das Glück hatten, genau zur Fütterung zu erscheinen. Doch ein Gehege kann ich niemandem empfehlen: Follow Deer! Der Name kommt nicht von irgendwo, sondern die Tiere sind so etwas von anhänglich und sabbern dir mit ihren wahrlich nicht sauberen Mäulern alles voll! Aber im Nachhinein war es trotzdem für alle auch spaßig. Anschließend besuchten wir das Koala Reservat auf der Insel, in dem eine größere Anzahl der mittlerweile bedrohten Tiere lebt. Hier werden auch durch Buschbrände oder Verkehrsunfälle verletzte Tiere gepflegt. Gegen Abend ging es dann zur schon erwähnten „Pinguin-Parade“. Auf Philip Island lebt eine größere Kolonie der kleinsten Pinguinart und jeden Abend kommen sie in Scharen aus dem Meer zurück in ihre Bruthöhlen. Am Strand ist eine Tribüne aufgebaut, von der man alles sehr gut beobachten kann, wobei der Strand etwas beleuchtet ist, aber nicht zu hell, da die Pinguine recht lichtempfindlich sind. An sich haben sich die Pinguine sehr gut an die Anwesenheit der Menschen dort gewöhnt, so dass sie bis an die Laufstege herankommen. Leider hatten die anwesenden Ranger sehr viel mit uneinsichtigen Touristen zu tun, die trotz Verbotes immer wieder mit Blitzlicht fotografierten. Sollte ein Pinguin gerade zufällig direkt den Blitz sehen, kann er erblinden!

Am nächsten Tag stand dann Melbourne auf dem Programm, leider stand uns dafür nur noch ein ganzer Tag zur Verfügung. Nachdem wir uns vom Rialto Towers Observation Deck einen Überblick über die Stadt verschafft hatten, ging es zu Fuß und mit der alten Straßenbahn kreuz und quer durch die Stadt, die, wie viele australische Großstädte, einen Mix aus modernem und viktorianischem Stil, wie der berühmten Flinders Station, bietet.

Nach einer letzten Übernachtung ging es dann am nächsten Morgen zum Flughafen und mit einer Zwischenlandung in Sydney nach Cairns, dem Sunshine State, in Queensland.

 

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