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Turnierharnisch in Schloss Rochlitz

Nun folgte ein „Burgen und Schlösser – Tag“, denn wir hatten für diesen Tag immerhin vier entsprechende Ziele anvisiert. Zuerst ging es zur Ruine der Kohrener Burg. Bereits im 12. Jahrhundert erwähnt, existieren von der Burg heute nur noch die beiden Bergfriede, sowie ein paar Reste der Burgmauern.

Weiter ging es zu Schloss Rochsburg, dessen mittelalterlicher Charakter noch gut erhalten ist. Unsere nächste Station war dann das Schloss Rochlitz, das sich als eines der Highlights unseres Urlaubes erweisen sollte. Obwohl die gesamte Anlage von außen, abgesehen einmal von der Größe und den zwei Türmen, Jupen genannten, recht unscheinbar wirkt und einem auch der Innenhof sehr schlicht vorkommt, präsentiert sich das Besondere dieses Schlosses hingegen erst von innen.

Das im Schloss befindliche Museum ist eines der Besten, das wir kennen lernen durften. In ihm sind viele interessante Schaustücke zu bewundern, geschickt präsentiert in den original erhaltenen, bzw. restaurierten Räumlichkeiten. Wie zum Beispiel der Kapelle mit ihren zum Teil erhaltenen, zum Teil nur noch zu erahnenden Wandmalereien und der Großen Hofküche, in der viele damals verwendete Utensilien ausgestellt sind. Besonders imposant war hier die riesige Kochstelle mit ihrem gewaltigen Schornstein.

Auch die alten Kellergewölbe sind gut erhalten. Um die damalige Verwendung als Vorratskeller besser zu veranschaulichen, werden, über einen Bewegungsmelder ausgelöst, die Geräusche der rollenden Fässer und das Umstellen der Fässer wiedergegeben. Von einem der Türme, der Lichten Jupe, hat man einen guten Ausblick auf die Umgebung des Schlosses. Hier gibt es auch eine Zelle, die aber wohl eher den „höher stehenden“ Gefangenen vorbehalten war.

Wie es hingegen mit der Behandlung anderer Gefangener aussah, kann man gut in dem anderen Turm, der Finsteren Jupe, nachempfinden. In diesem Turm findet man die Folterkammer mit diversen Folterinstrumenten und dem so genannten Angstloch, einer Öffnung im Boden, unter der sich ein 14m tiefes Verlies befindet.

Nachhaltig beeindruckt vom Schloss Rochlitz fuhren wir weiter zur Talsperre Kriebstein. Hiervon hatten wir uns jedoch mehr versprochen. Die Staumauer bietet zurzeit den Anblick einer Großbaustelle (gut, kann man ja verschmerzen und muss ja vielleicht auch mal sein) und so landschaftlich reizvoll, wie angepriesen, war der Stausee auch nicht gerade. Und was die Gastronomie, bzw. das „Drumherum“ angeht, sagen wir mal, positiv ausgedrückt: Es war eben noch keine Saison…

Um diesen Tag abzuschließen, ging es weiter zur Burg Mildenstein. Doch auch diese Burg war nicht gerade ein Höhepunkt der Sehenswürdigkeiten. Das Museum ist relativ schlicht und außerdem konnte man einen ganzen Teil der Anlage überhaupt nicht besichtigen. Besonders dreist fanden wir auch, dass wir am Eingang nicht einmal darauf hingewiesen wurden und so trotzdem einfach den vollen Eintrittspreis bezahlen mussten. Der viel gepriesene Rittersaal wurde gerade für eine Veranstaltung vorbereitet, der Keller war verschlossen und der Bergfried sowie das Pagenhaus waren wegen Bauarbeiten nicht zugänglich. Einzig recht interessant war der gewaltige Kornboden, dessen aufwändige Dachkonstruktion ein Beweis der Zimmermannskunst des Mittelalters darstellt. Also trösteten wir uns mit dem heutigen Highlight Schloss Rochlitz und fuhren zurück zum Hotel.

 

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