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Naturpfad „ Schlühüwanapark“ in Grafenhausen

Doch wir hatten für diesen Tag noch lange nicht genug gesehen, denn nach einer kurzen Pause in unserer Pension machten wir uns schon wieder auf zu einem „Abendspaziergang“ durch den Naturpfad Grafenhausen mit dem einprägsamen Namen: „ Schlühüwanapark“, was sich aus den Wörtern „Schlüchtsee-Hüsli-Wald-Naturpark“ zusammensetzt.

Die Idee diesen Naturpfad anzulegen hatte Förster Hartmuth Frank, nachdem Sturm "Lothar" Ende des Jahres 1999 eine große Waldfläche in Grafenhausen stark beschädigt hatte. Forstreferendar Oliver Fiedel erarbeitete daraufhin im Rahmen einer Referendararbeit die Konzeption dieses Pfades und im Juli 2005 konnte der Naturerlebnispfad schließlich eröffnet werden.

Wir begannen den ca. 1,7 km lange Rundweg bei der Zufahrt zum Heimatmuseum "Hüsli" und folgten diesem naturbelassenen Weg durch Wald und Naturschutzgebiet zum idyllisch gelegenen Schlüchtsee und dann weiter am Hüsli vorbei wieder zurück zum Ausgangspunkt. Entlang des Weges gab es für uns nicht nur Natur zu erleben, sondern wir trafen auch auf urige, aus Holz geschnitzte Gestalten und Skulpturen, die diesem Pfad einen ganz eigenen besonderen Charakter verliehen. Während unseres Spazierganges kamen wir immer wieder an interessanten „Stationen“ mit Infotafeln und Attraktionen zum Selbstbetätigen, d.h. Ausprobieren vorbei. Darunter waren z.B. ein Barfusspfad, ein Waldxylophon oder eine Tierweitsprunggrube. Auch die Themen Vogelschutz oder das Leben im Todholz, Steinhaufen, Feuchtbiotop sowie Reisighaufen wurden angesprochen. Der Pfad ist für Kinder sowie Erwachsene ein Erlebnis und so wurde uns eine große Auswahl an vielen tollen Entdeckungen geboten. Ein wirklich sehr angenehmer Ausklang an diesem Tag!

Am Tag unserer Abreise, dem vierten Tag, war das Wetter wieder wechselhaft mit etwas Regen. Also führte uns unsere Heimreise nicht wie zuerst gedacht auf den Feldberg sondern in die Schweiz zum „Rheinfall Schaffhausen“. Dabei hatten wir als Ziel das „Schloss Laufen“ in Dachsen am Rheinfall ins Auge gefasst. Ein Fußweg führte uns vom Schloss aus zu mehreren Aussichtsplattformen, von wo wir den Rheinfall aus nächster Nähe betrachten konnten.

Der Rheinfall, der größte Wasserfall Europas, bot uns dabei ein grandioses Schauspiel. Über eine Breite von 150 Metern und einer Höhe von 23 Metern stürzten an diesem Tag etwa 463 Kubikmeter Wasser des Rheins pro Sekunde über die Felsen. Von den Aussichtsplattformen wie z.B. von dem „Fischetz“ oder der „Känzeli“ aus, konnten wir die ganze Wucht der Wassermassen auf uns wirken lassen.

Lohnenswert wäre bei schönerem Wetter sicherlich auch eine Fahrt mit dem Boot zum mittleren Felsen, der bestiegen werden kann, oder auf die Zürcher Seite des Falles und weiter rheinabwärts gewesen. Aber dieses Spektakel wollten wir uns bei einsetzendem Regen dann doch nicht mehr antun, also fuhren wir nach Hause.

 

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Private Homepage | Kontakt: thomasundstefanie(at)mit-kamera-unterwegs.de