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Imhoff Schokoladenmuseum

Danach hatten wir erst einmal genug von der Stadtmauer und so entschlossen wir uns das Imhoff Schokoladenmuseum anzusehen. Es befindet sich im Kölner Stadtteil Altstadt-Süd auf der Rheinauhalbinsel. In der Ausstellung wird die gesamte Geschichte der Schokolade, von ihren Anfängen bei den Olmeken, Maya und Azteken bis zu den heutigen schokoladehaltigen Produkten und ihren Herstellungsmethoden gezeigt.

Zu den Attraktionen des Museums zählen ein kleines begehbares Tropenhaus das Kakaobäume zeigt, einige Produktionsanlagen, die miniaturisiert nachgebaut wurden und bei denen man beim Herstellungsprozess kleiner Schokoladentafeln zuschauen kann. Eine besondere Attraktion ist der drei Meter hohe Schokoladenbrunnen, an dem von einer Mitarbeiterin des Museums Waffeln in die flüssige Schokolade getaucht und an die Besucher verteilt werden. Im Eingangsbereich des Museums befindet sich ein gut sortierter Shop mit Schokolade und Pralinen aller Art mit dem Schwerpunkt auf Lindt-&-Sprüngli-Produkten.  Kostbare Sammlungstücke sind Porzellane und Silber-Schalen des 18. und 19. Jahrhunderts und Stücke aus dem vorkolumbischen Mesoamerika zum Trinken von Schokolade. Des Weiteren sind historische Maschinen und Hohlformen zum Guss von Schokoladefiguren ausgestellt. Ferner wird noch eine Sammlung historischer Schokoladen-Verkaufsautomaten gezeigt.

 Nachdem wir uns nicht nur an der Schokolade sattgesehen, sondern auch welche gekostet hatten, machten wir uns wieder auf Richtung Nordstadt. Unser Weg führte uns an der Rheinpromenade entlang durch die Salzgasse. Die Bezeichnung vieler Kölner Altstadt-Straßen und -Gassen erinnert an deren gewerbliche Nutzung im mittelalterlichen Köln. Das gilt z.B. auch für den Buttermarkt und die Salzgasse. Diese Gasse ist aber auch ein Straßen-Denkmal. Denn im Zuge der heutigen Salzgasse verlief zur späten Römerzeit die Straße zur ersten Rheinbrücke von der Colonia (CCAA) zum rechtsrheinischen Kastell Divitia. Heute gelangt man vom Heumarkt aus über die Salzgasse in das Altstadtviertel mit seinen zahlreichen gastronomischen Betrieben.

Wir verfolgten den Weg über das Kartellgässchen zum Ostermannplatz. Dort befindet sich der Willi-Ostermannbrunnen. Willi Ostermann war der bekannteste Kölner Liederdichter und -sänger vor dem Zweiten Weltkrieg. Nach einer ersten Saison im Apollo-Theater 1898/99, sowie zahlreichen Auftritten bei geselligen Veranstaltungen in Köln, wie z.B. dem Schützenfest in Köln-Deutz, gelang ihm der Durchbruch auf der Kölner Karnevalsbühne in der Session 1907/08. In den Folgejahren bis zum Ersten Weltkrieg gelangen ihm ständig neue kölsche Karnevalsschlager, die großenteils Einzug in das kölnische Volkliedgut hielten.  Der Ostermannbrunnen in der Kölner Altstadt wurde bereits in den 30er Jahren auf eine Initiative des Kölner Karnevalisten und Ostermann-Freundes Thomas Liessem errichtet.

Bevor wir wieder unseren Ausgangspunkt der Stadtbesichtigung, den Kölner Dom erreichten, machten wir noch kurz an einer Ausgrabungsstätte am Rathausplatz halt. Eines der spektakulärsten Kulturprojekte in Köln nimmt dort Gestalt an: die Archäologische Zone unter dem Rathausplatz. Stadt und Land errichten im Rahmen der Regionale 2010 auf einer Fläche von ca. 7000 Quadratmetern ein neues unterirdisches Museum. An den Originalstandorten treffen die Besucher dort auf  Monumente aus zwei Jahrtausenden. Von den gewaltigen Ruinen des römischen Statthalterpalastes bis zu den fragilen Resten eines der bedeutendsten jüdischen Stadtquartiere Europas wird das weltliche Herzstück der Kölner Stadtgeschichte präsentiert.

Schon jetzt bildet die Archäologische Zone einen eigenständigen Part in der Kölner Museumslandschaft. Bis zur Eröffnung der kompletten Anlage betreut das neue Amt die bereits heute zugänglichen  und in der Folge zu erschließenden Denkmäler, organisiert Ausstellungen und Veranstaltungen, führt die notwendigen Ausgrabungen durch und informiert über die Fortschritte des Projekts.

Wir haben bei dem Rundgang auch ein paar Fotos gemacht, die ihr wie üblich in den Galerien findet, klickt dazu einfach auf das entsprechende Feld links in der Leiste.

 

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