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Hansestadt Greifswald - Markt Nr. 2-9

Den letzten Urlaubstag, ein sehr regnerischer Tag, verbrachten wir in der Universitäts- und Hansestadt Greifswald (niederdeutsch Griepswold). Sie ist die Kreisstadt des Landkreises Vorpommern-Greifswald im Nordosten von Mecklenburg-Vorpommern und liegt an dem in die Ostsee mündenden Fluss Ryck am Greifswalder Bodden zwischen den Inseln Rügen und Usedom.

 

Greifswald zählt zu den bedeutendsten Städten entlang der "Europäischen Route der Backsteingotik". Sie verbindet Städte entlang der Ostsee und des Binnenlandes von Dänemark über Deutschland bis nach Polen, die durch das gemeinsame Kulturerbe der Backsteingotik geprägt sind. In Greifswald können heute noch insgesamt neun Gebäude als Zeugnisse der mittelalterlichen Bauweise individuell oder mit einer Führung besichtigt werden.

 

Aber auch die Architektur des Klassizismus und der beginnenden Gründerzeit haben in Greifswald ihre Spuren hinterlassen. In der Zeit der DDR wurden große Teile der nördlichen Altstadt abgerissen und Wohnungen in Plattenbauweise dort errichtet. Seit 1990 sind große Anstrengungen zur Rettung und Wiederherstellung historisch gewachsener Architektur unternommen worden.

 

Herausragend ist der in Norddeutschland in Größe und Gestalt einzigartige Marktplatz. Am Markt befindet sich das aus dem 13. Jahrhundert stammende gotisch-barocke Greifswalder (rote) Rathaus. Architekturhistorisch besonders bedeutend sind die beiden mittelalterlich-hanseatischen Bürgerhäuser Markt 11 und 13 im Stil der Backsteingotik. An der Ecke zur Mühlenstraße befindet sich das weiße, klassizistische Gebäude der Gemäldegalerie des Pommerschen Landesmuseums, das nach Plänen von Johann Gottfried Quistorp gebaut wurde.

 

Die Altstadt wird zudem stark durch Bauten der Universität Greifswald geprägt, wie den Hauptcampus mit dem Audimax, mehrere Klinikbauten, sowie verschiedene Institutsbauten.

 

Die größten Sakralbauten sind die weithin sichtbaren drei großen gotischen Backsteinkirchen. Der Dom St. Nikolai (erbaut um 1263) ist ein Wahrzeichen der Stadt und liegt im westlichen Zentrum, in Nachbarschaft zum Hauptgebäude der Universität.  Die Kirche St. Marien – im Volksmund auch „Dicke Marie“ genannt – ist die älteste der drei großen Stadtkirchen (um 1260 errichtet). St. Jacobi (1280) liegt am westlichen Rand des Stadtkerns und ist die kleinste der drei Hauptkirchen.

 

Weiterhin gibt es diverse bedeutende historische Bürgerhäuser in der Altstadt, etwa an den Hauptkirchen sowie entlang der Ost-West-Achse Schuhhagen bzw. Mühlenstraße und Lange Straße. (Textquellen: https://www.greifswald.de/de/historisches-erbe und Wikipedia)

 

Der Greifswalder Museumshafen ist mit seinen mehr als 50 Schiffen der größte Museumshafen Deutschlands. Historische Schoner, Schlepper und Barkassen säumen den Fluss „Ryck“ zu beiden Seiten und erinnern an die Blütezeit der Segelschifffahrt Mitte des 19. Jahrhunderts. Hinweistafeln vor den Schiffen informieren über Schiffstyp, Baujahr und Geschichte. Einige der Schiffe gehen noch auf Fahrt und nehmen Gäste für einen Segeltörn mit an Bord, andere wurden zu Restaurantschiffen umgebaut.

 

Leider wirkte der Museumshafen bei unserem Besuch sehr trostlos und verlassen. Die Schiffe waren zum Teil mit Planen abgedeckt und meist vom Kai aus kaum zu sehen. Schade, im Sommer ist der Hafen bestimmt einladender.

 

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