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Infoschild vor dem Kyffhäuser Nationaldenkmal

Als nächstes besichtigten wir das Kyffhäuser Nationaldenkmal und die Reichsburg Kyffhausen. Bei der Reichsburg Kyffhausen handelt es sich um drei einzelne, durch Abschnittsgräben voneinander getrennte mittelalterliche Befestigungen. Diese drei Burgen werden als Ober-, Mittel- und Unterburg bezeichnet. Bei einer Länge von über 600 m und einer Breite von ca. 60 m bilden sie gemeinsam eine der größten Burganlagen Deutschlands. Heute sind noch sehenswerte Mauerreste und vor allem die Ruinen der Unterburg erhalten. Ganz besonders beeindruckend jedoch ist das imposante und von weitem schon zu sehende Kyffhäuser-Denkmal mit dem Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm I. und der in Sandsteinquadern gemeißelten Figur von Friedrich I. (Barbarossa). Überragt wird das Denkmal von einem 57 m hohen, mit einer Kaiserkrone bekrönten Denkmalturm, von dessen Turmkuppel man nach Ersteigen der 247 Stufen einen hervorragenden Rundumblick über die Goldene Aue bis hin zum Brocken hat.

Im zugehörigen Denkmalgebäude befindet sich heute das Burgmuseum, welches sich vor allem mit der Reichsburg und der Barbarossasage beschäftigt. Daneben ist auch noch ein interessanter Brunnen erhalten, der für die notwendige Trinkwasserversorgung der Burg überlebenswichtig war. Dieser Brunnen ist wohl zwischen 1140 und 1180 erbaut worden und gilt mit seinen 176 m als der tiefste Burgbrunnen der Welt.  Nachdem der Brunnenschacht seit seiner Erbauung zwischenzeitlich schon einmal verschüttet und wieder neu ausgegraben wurde, ließ der Kyffhäuserkreis ihn im Jahre 2003 sichern, das Brunnenareal überarbeiten und den Brunnen für die Besucher erlebbar gestalten. Dazu können aus einem Automaten „Gallensteine des Barbarossa“ gekauft werden und diese dann über eine Einwurfmimik in den Brunnenschacht geworfen werden, woraufhin sich eine Stimme meldet und der Besucher nassgespritzt wird…

Aber nicht nur aus dem Brunnen kam nun das Wasser sondern auch aus den Wolken über uns, so dass wir uns wieder ins Trockene flüchteten. Dieses Mal führte uns unser Weg in die Barbarossa-Höhle nach Rottleben.

Die Veröffentlichung der Bilder erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Besitzer bzw. Betreiber der Reichsburg und des Denkmals in Kyffhausen.

Die Barbarossa-Höhle ist mit einer Gesamtfläche von 13.000 m² die größte touristisch erschlossene Gips-Anhydrit-Höhle Europas und befindet sich am südlichen Rand des Kyffhäusergebirges, nur 5 km von Bad Frankenhausen entfernt. Riesige Hohlräume mit Spannweiten von bis zu 42 m, bizarre Deckengebilde und kristallklare Seen bestimmen das Bild der sagenumwobenen Grotten. Seltsam anmutende Lappen von bis zu einem Meter Länge hängen von der Decke herab und erinnern an zum Trocknen aufgehängte Häute. Daneben konnten wir auch den sogenannten Schlangengips, Alabasteraugen und noch vieles mehr bewundern…

Entlang eines etwa 800 m langen Führungsweges warten auf uns u.a. die zauberhafte  "Neptunsgrotte",  der mächtige "Tanzsaal" oder die beeindruckende "Lohgerberei". Außerdem sind Tisch und Stuhl des Kaisers Barbarossa zu sehen -- sie wurden dort zu Werbezwecken aufgestellt.

Mit dem Kaiser Barbarossa hat die Höhle allerdings in Wirklichkeit gar nicht viel zu tun, denn sie wurde erst im Jahre 1865 bei der Suche nach Kupferschiefer entdeckt. Die Verbindung des Kyffhäusers mit der Barbarossa-Sage, der Bau des Barbarossadenkmals und der naheliegende Gedanke, dies alles für kommerzielle Zwecke auszunutzen führten dazu, dass die Höhle den Namen "Barbarossa-Höhle" erhielt.

Die Veröffentlichung der Bilder erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Besitzer bzw. Betreiber der Barbarossa Höhle.

 

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