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eine Straße ins nirgendwo

 

 

Am Morgen stand zunächst ein kleiner Spaziergang auf dem Programm. In Busselton befindet sich der längste Holzsteg der Welt, die Busselton-Jetty, wobei man mit Superlativen in Australien vorsichtig sein muss, denn die Australier sehen vieles gerne als das Größte, Beste usw...! Sie erstreckt sich über 2 km ins Meer hinein und ist damit aber so oder so sehenswert. Unterwegs stoppten wir dann am Quindalup Fauna Park, einem kleinen, aber schönen Tierpark. Dort hatte ich die Ehre, drei junge Kängurus, die dort aufgezogen werden, mit der Flasche füttern zu dürfen, das war schon ein tolles Erlebnis! Außerdem befindet sich in dem Park noch eine sehr schöne Schmetterlingshalle. Am Nachmittag ging es dann noch in die Yullingup-Cave, eine der größten und bekanntesten Höhlen von insgesamt über dreihundert an der Zahl, an der so genannten Caves-Road im Südwesten Australiens. Die Höhle war schon sehr beeindruckend, denn zum einem war sie sehr gut ausgeleuchtet, so dass man auch ohne Führer die besonders imposanten Tropfsteine nicht verfehlen konnte, aber trotzdem sehr natürlich belassen, so dass wir das eine oder andere Mal doch auch ein wenig klettern mussten.

Nach einer weiteren Übernachtung, diesmal in Bunbury, ging es an den Strand, denn hier befindet sich eine Delphinstation, in der das Leben und Verhalten der Delphine erforscht wird. Man kann hier fast täglich wilde Delphine in der Bucht beobachten, aber wie gesagt nur fast. Schon ein wenig enttäuscht, dass wir kein Glück hatten, machten wir noch einen kleinen Spaziergang zu den Mangroven und fuhren dann wieder Richtung Norden, zunächst nach Mandurah. Dort unternahmen wir als erstes eine Bootsfahrt auf den zahlreichen Flüssen und Kanälen der Stadt. An ihren Ufern befinden sich viele sehr schöne und zum Teil recht imposante Häuser. Und siehe da, hier war uns dann das Glück doch noch hold, denn wir wurden eine ganze Weile von Delphinen begleitet! Am Nachmittag ging es dann wieder zurück nach Perth, wenn auch nur zu einer Zwischenübernachtung.

Früh am Morgen starteten wir dann wieder weiter Richtung Norden, denn wir hatten noch einen Abstecher zum Nambung National Park geplant. Nachdem die Gegend südlich von Perth relativ dicht besiedelt war und weiter im Süden die Karribäume vorherrschten, bekamen wir auf dieser Strecke einen sehr schönen Eindruck von der Weite dieses Landes. Schnurstracks gerade Straßen, weit und breit kein Haus, nur ab und zu mal ein Windrad für eine Viehtränke oder eine Abzweigung, an deren Ecke eine Tonne, eine Kiste oder ähnliches als Briefkasten stand. Auf dieser Strecke waren oft auch typische Pflanzen Australiens zu finden, wie Banksia oder Grasbäume, die wegen ihres schwarzen Stammes und den wie Haare am oberen Ende abstehenden Blättern auch Blackboys genannt werden. Selbst wilde Emus konnten wir am Rande der Straße entdecken!

Im Nambung National Park angekommen, stellten wir unser Wohnmobil erst einmal auf dem Campingplatz ab und starteten zu einer Jeeptour. Der sehr (!) ortskundige Fahrer fuhr mit uns zunächst in und durch die wunderschöne Dünenlandschaft mit ihrem schneeweißen Sand. Der Sand ist so fein, so dass wir lernen konnten, wie man in Australien auch ohne Schnee Schlitten fahren kann! Man braucht einfach nur den richtigen Hang in diesen Dünen und los geht’s! Nach einer ausgiebigen Pause am Strand ging es weiter zur Hauptattraktion des Nationalparks, das Pinnacles Desert. Die Pinnacles sind tausende bis zu vier Meter hohe Kalksteinsäulen, die vermutlich vor rund 15.000 – 80.000 Jahren durch Erosion entstanden sind, wobei sich die Wissenschaftler da noch nicht ganz sicher sind. Bevor es dann wieder zurück zum Campingplatz ging, machten wir noch einen Abstecher zu einem kleinen See, in dem Stromatolithen leben, mit ca. 3500 Jahren die ältesten Lebewesen der Welt.

Am Morgen ging es dann wieder zurück in Richtung Perth, wobei wir unterwegs einen Stopp bei einer Kamelfarm eingelegt und einen Kamelritt durch die Umgebung unternommen haben. Manch einer mag jetzt denken, Kamele in Australien, die gehören dort doch gar nicht hin, doch nachdem sie vor rund 150 –180 Jahren als Transporttier insbesondere für Expeditionen eingeführt wurden, haben sie sich in freier Wildbahn inzwischen soweit vermehrt, das es in Australien mehr frei lebende Kamele gibt, als in allen arabischen Ländern zusammen! Nachdem wir in Perth angekommen waren und noch Zeit hatten, entschlossen wir uns, noch einmal nach Freemantle zu fahren, um dort zu übernachten.

Nach dem Frühstück ging es dann zu den Freemantle-Markets in den traditionellen Markthallen. Hier gibt es neben Andenken und Touristennippes auch frisches Obst, Gemüse, Fleisch usw. Damit wurde die Zeit dann auch schon knapp, denn wir mussten das Wohnmobil in Perth wieder abgeben und rechtzeitig zum Flughafen kommen. Von dort ging dann unser Flieger an die Ostküste zu unserer nächsten Etappe.

 

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