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Eigelstein-Torburg

Unseren ersten Zwischenstopp legten wir an der Eigelsteintorburg ein. Die Torburg wurde im Zuge der dritten Stadterweiterung von 1180 - 1259 (zwischen 1228 und 1248) erbaut und sicherte den nördlichen Zugang zur Stadt.  Nach dem Abriss der Stadtmauer in diesem Bereich (ca. 1890) restaurierte der Stadtbaumeister Josef Stübben 1889-1892 die Torburg. Stübben sah das Tor aber eher als Verkehrshindernis, weil er bestrebt war, neue Nord-Süd-Verkehrswege zu schaffen, und baute es deshalb nach seinen Wünschen um.

1891 wurde in einer stadtseitigen Nische eine ursprünglich 1885 von Christian Mohr für das Hahnentor vorgesehene Steinfigur „Der Kölsche Boor“ (Der Kölner Bauer) angebracht. Am linken Arm die Stadtschlüssel stützt er sich mit der Linken auf einen Dreschflegel, mit der rechten Hand auf einen Schild, ganz bedeckt mit dem Kölner Doppeladler, der auf der Brust das alte Kölner Wappen trägt - im Schildhaupt die drei Kronen, der Hauptteil blank (bis ins 16. Jahrhundert). Bei dem heutigen Standbild handelt es sich um eine Replik, die während der späten 1970er Jahre an Stelle des verwitterten Originals angefertigt wurde.

Die Eigelsteintorburg wurde in preußischer Zeit mehrfach umgebaut, verstärkt und unter anderem als Militärgefängnis genutzt. Nach der Instandsetzung diente das Tor zunächst als naturwissenschaftliches Museum, ab 1898 zusätzlich zum Hahnentor als historisches Museum. Das Kutterwrack des im Ersten Weltkrieg untergegangenen Kreuzers Cöln wurde 1915 erst in der Torfahrt, ab 1926 im östlichen Turmgewölbe aufgehängt.

Nach einem kurzen Fußmarsch erreichten wir die Gereonsmühle. Die Gereonsmühle ist ebenfalls Bestandteil eines etwa 300m langen erhaltenen Restes der mittelalterlichen Stadtmauer Kölns. Sie liegt zwischen dem Gereonswall und dem Hansaring westlich der Eigelsteintorburg. Die Mauer enthält zwei Halbtürme, die zur Stadtseite hin offen waren und aus statischen Gründen Verstrebungen enthielten oder für verschiedenste Zwecke ausgebaut waren. Der östliche Halbturm wurde im 15. Jahrhundert zu einer Windmühle umgebaut. Die Namen „Gereons-Mühle“ und „Herrenleichnam-Mühle“ nahmen auf das nächste Stadttor (das nicht erhaltene Gereonstor) oder auf das dahinter gelegene Kloster Herrenleichnam Bezug.

Unser Weg führte uns weiter zum Rudolfplatz. Dort befindet sich die Hahnentorburg. Die Hahnentorburg ist ebenfalls eine der erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauer  von Köln und sicherte den westlichen Zugang zur Stadt an der Straße nach Melaten, Aachen und Jülich. Das Tor wurde Anfang des 13. Jahrhunderts erbaut (Ersterwähnung 1264).

Durch das Hahnentor betraten die Könige nach ihrer Zeremonie in Aachen die Stadt und zogen zum Schrein der Heiligen Drei Könige in den Kölner Dom. Die Torburg wurde als Gefängnis genutzt. Wie die Eigelsteintorburg wurde auch die Hahnentorburg vom Stadtbaumeister Josef Stübben um 1890 restauriert (Inschrift unter dem Adlerwappen auf der Feldseite: Erneuert 1888) und als Historisches Museum, Vorgänger des Stadtmuseums, eingerichtet. Auf den Turmdächern wurden nachgebaute mittelalterliche Wurfmaschinen weithin sichtbar aufgestellt.

Die Hahnentorburg wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt. Der von der Feldseite aus links gelegene Halbturm war weitgehend zerstört. Später diente das Tor als Ausstellungsgebäude des Berufsverbandes Bildender Künstler. Seit 1988 beheimatet es die Karnevalsgesellschaft „Ehrengarde der Stadt Köln 1902 e.V.“ und ein Kasino, das angemietet werden kann.

 

 

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