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Hansestadt Stralsund - Meeresmuseum - Grüne Meeresschildkröte

Den 2. Weihnachtsfeiertag verbrachten wir auf der Insel Rügen. Rügen ist die flächengrößte und mit rund 77.000 Einwohnern auch die bevölkerungsreichste deutsche Insel. Sie liegt vor der Ostseeküste Vorpommerns und gehört zum Landkreis Vorpommern-Rügen im Land Mecklenburg-Vorpommern. Die Insel hat eine Fläche von 926 km², eine maximale Länge von 52 km (von Süd nach Nord) und eine maximale Breite von 41 km im Süden. Eiszeitlich bedingt ist Rügen sehr hügel- und wasserreich (Textquelle: Wikipedia).

 

Da in den Wintermonaten das aktiv nutzbare Tageslicht auf wenige Stunden am Tag beschränkt ist, mussten wir uns entscheiden, welche der zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Insel wir uns herauspicken und anschauen wollten. Denn für alles, was wir uns gerne angeschaut hätten, reichte ein halber Besichtigungstag bei weitem nicht aus…

 

So mussten wir Prioritäten setzten und entschieden uns zuerst für die Stadt Putbus. Sie liegt im südlichen Teil der Insel Rügen. Die Nachbarstädte sind die Kreisstadt Bergen, die in einer Entfernung von 8 km in nördlicher Richtung liegt, sowie in westlicher Richtung die Stadt Garz. Zu Putbus gehören 30 Ortsteile, viele von ihnen liegen direkt am Greifswalder Bodden.

 

Putbus ist die jüngste Stadt der Insel Rügen und mit dem Ortsteil Lauterbach das älteste Seebad auf der Insel und in Pommern.

 

1810 von Fürst Wilhelm Malte zu Putbus als jüngste Residenzstadt des Nordens mit italienischem Flair gegründet, trägt Putbus, seit 1997 staatlich anerkannter Erholungsort, noch heute die Beinamen "Weiße Stadt" und "Rosenstadt".

Seinerzeit von Fürst Malte verordnet, achten heute Stadtväter und Denkmalschutz gemeinsam darauf, den Charakter des klassizistischen Stadtkerns mit seinen strahlend weißen Häusern und den repräsentativen Rosenstöcken davor zu erhalten.

 

Mit dem Bau des ersten Seewasser-Warmbades in der Alleeestraße 13, heute Uhren- & Musikgeräte- Museum, konnte schon 1816 in Putbus das erste Seebad Rügens eröffnet werden. Aufgrund des großen Zuspruchs ließ Fürst Wilhelm Malte im nahen Ortsteil Lauterbach bis 1818 das eindrucksvolle "Friedrich-Wilhelmsbad", heute "Haus Goor", ebenfalls im klassizistischen Stil erbauen. Eine schnurgerade Kunststraße verband das Bad mit dem Schloss, das Ursprung aller Veränderungen im Ort war.

 

Das ursprüngliche barocke Schlossgebäude, das um 1830 nach Entwürfen von Johann G. Steinmeyer im klassizistischen Stil umgebaut wurde, ist in den 1960er Jahren leider abgerissen worden. Noch heute erinnern eindrucksvolle Bauten wie Marstall, Pergola, Orangerie und das Standbild des Fürsten Wilhelm Malte im Park zu Putbus an den Ursprung der Stadt.

 

Die Anfänge der Bautätigkeit in dem Ort Putbus lagen in der Alleestraße. Danach wurden der Marktplatz, die August-Bebel Straße und der Circus bebaut. Die meisten Häuser stammen, mehr oder weniger gut erhalten oder bereits rekonstruiert, aus der Zeit der Ortsgründung. Zu den bedeutendsten Gebäuden gehören hier das Palais Lottum, der ehemalige Fürstenhof, das Pädagogium, das Rathaus und das Theater (Textquelle: http://www.putbus.de/stadtportrait)

 

Unser nächstes Ziel war das Naturerbe-Zentrum Rügen, ein Naturerlebniszentrum in Prora auf Rügen im Gemeindegebiet von Binz. Es wurde am 15. Juni 2013 eröffnet und bietet Erlebnisausstellungen, einen Baumwipfelpfad sowie Führungen und Informationen zu den umliegenden Ökosystemen.

 

Wir unternahmen einen Spaziergang über den Baumwipfelpfad und genossen trotz eisigen Windes die schöne Aussicht. Der Baumwipfelpfad führt auf 4 bis 17 m Höhe über dem Erdboden durch Buchenmischwald und Erlenbrüche. Ein 40 m hoher Aussichtsturm, der einem Adlerhorst nachempfunden ist, steht in der Mitte des Pfades. Von seiner Aussichtsplattform auf einer Höhe von 82 m ü. NHN bietet sich der Rundblick über die Baumwipfel, über Teile von Rügen, zum Kleinen Jasmunder Bodden und zur Prorer Wieck (Textquelle Wikipedia).

 

 

Von hier oben konnten wir auch die Ruinen des KdF-Seebads Rügen mit dem „Koloss von Prora“ sehen. Das ehemalige Kdf-Seebad (Kraft durch Freude Bad) wurde zwischen 1935 und 1939 gebaut, aber nicht ganz fertig gestellt. Auf einer Länge von etwa 4,5 Kilometer entlang der Küste sollten in aneinandergereihten baugleichen Häuserblocks 20.000 Menschen gleichzeitig Urlaub machen.

 

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