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Koala

 

 

Im April 1997 startete dann eines Tages die Boeing 747 der Qantas mit mir an Bord in Richtung Singapur!

Dort angekommen, hieß es zunächst, Hotelzimmer in Beschlag nehmen (sprich: Koffer abstellen) und ab in die Stadt. Also wer Singapur noch nicht erlebt hat, sollte es unbedingt einmal mit einplanen! Wer sich nicht von den Wolkenkratzern beeindrucken lässt, der sollte mal einen genauen Blick der Sauberkeit gönnen! Erst dort bemerkt man, wie unheimlich verschmutzt die deutschen Städte sind. Nach einer kurzen Nacht ging es am nächsten Tag noch in den sehenswerten Singapore-Zoo bevor es am Abend wieder hieß: Check-in auf Qantas-Flug nach Perth.

Am Flughafen wartete schon der bereits erwähnte Bekannte von Bekannten und war das erste Beispiel australischer Freundlichkeit und Gastfreundschaft! Obwohl wir uns bisher noch nicht kannten, war sofort alles wie unter alten Freunden, gewohnt wurde natürlich bei ihm, gegessen auch und als wenn das nicht schon genug wäre, hatte er sich auch noch Urlaub genommen, um den ganz persönlichen Reiseführer zu spielen!

Die nächsten Tage verbrachten wir dann auch mit der Besichtigung von Perth und der näheren Umgebung. Der City-Bereich der Stadt mit seinen Hochhäusern ist relativ klein, bietet jedoch durch seine Architektur vor allem von Kingspark aus, eine beeindruckende Skyline!

Rund um die City breitet sich Perth bis zum Horizont aus, was auch kein Wunder ist, wenn man bedenkt, dass in dieser Millionenstadt über achtzig Prozent der Bevölkerung in Einfamilienhäusern lebt! Man muss natürlich dabei berücksichtigen, dass ein Einfamilienhaus mit einer Wohnfläche von ca. 200 m² damals nur auf einen Preis von rund um die 180.000 AUS-$ kam. Wohlgemerkt schlüsselfertig inklusive Grundstück, Bepflanzung, Bewässerungsanlage, Carport inklusive Pflasterung und und und! Ich habe mir ein paar Musterhäuser angesehen und hätte am liebsten gleich eins gekauft! Die Fahrt durch Perth wirkt wie eine Fahrt durch unendliche Vororte, bis man endlich begreift: Das ist Perth!

Am letzten Tag standen voll und ganz die Tiere im Vordergrund. Als erstes ging es zur Underwater-World mit seinen großen Meeresaquarien. Unter anderem gibt es dort ein sehr großes Becken, durch das ein Tunnel führt, so dass man quasi mitten zwischen und unter den Haien und Mantarochen steht, sehr beeindruckend.

Im Cohunu-Tierpark hatte ich dann noch die Gelegenheit, einen ganz süßen Koala auf dem Arm zu halten. Das Fell der possierlichen Tiere ist ganz weich und um den Geruch nachempfinden zu können, gibt es nur einen Tipp: Tüte Eukalyptus-Bonbons öffnen und mal einen tiefen Zug daran nehmen! Nach der obligatorischen Rundfahrt auf dem Swan-River und natürlich der Begegnung mit den schwarzen Schwänen begann dann die nächste Etappe auf eigenen (na ja, gemieteten...) vier Rädern.

Nachdem wir Perth nun kennen gelernt hatten, wurde am nächsten Morgen das erste Mal im Wohnmobil durchgestartet. Als erstes hieß es Vorräte anlegen, das war denn auch gleich die erste Gelegenheit, die Ausmaße des Campers ein wenig kennen zu lernen! Mit einem Gefährt von rund 6 m Länge, 2,20 m Breite und 3,50 m Höhe ist selbst der Parkplatz eines großen Einkaufszentrums mit einem Male gar nicht mehr so groß!

Danach ging es von Perth aus mit einer kurzen Stippvisite in Freemantle in Richtung Süden, zu den großen Karri-Wäldern. In Bridgetown stand dann die erste Übernachtung an, auf einem wunderbar gelegenen, einsamen Campingplatz.

Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es am nächsten Morgen relativ früh wieder los, zu einem im wahrsten Sinne des Wortes Höhepunkt, dem Diamond-Tree. Dieser rund 54 m hohe Karribaum diente früher als Ausguck für die Brandmelder und kann heute von Jedermann erstiegen werden. Der Aufstieg über 120, rund um den Stamm eingelassenen, Metallstangen war sehr anstrengend, doch der Ausblick, der sich von dort oben bot, war einfach super! Anschließend ging es weiter durch die beeindruckenden Karri-Wälder, bis nach Busselton, wo dann die nächste Übernachtung direkt an der Uferpromenade folgte.

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