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Blick auf die Kalksteinwand "Hohenstein" im Naturschutzgebiet Hohenstein

Nach der sehr interessanten Höhlenführung beschlossen wir dann einen ausgiebigen Spaziergang im naheliegenden Naturschutzgebiet rund um den "Hohenstein“ zu machen. Dieses Hochplateau mit seinen 50 m steil abfallenden Klippen ist naturkundlich von solcher Bedeutung, dass es bereits 1930 unter Schutz gestellt wurde. Der „Hohenstein“ zeigt sich als eine 40 m hochaufragende Kalksteinwand. Diese beeindruckende Felsformation samt der Sturzhalde bietet zugleich einen der bedeutendsten Pflanzenstandorte Norddeutschlands. So sind hier solch seltene Pflanzen wie die Brillenschote, Pfingstnelke, Berglauch, Österreichische Rauke und andere mehr auffindbar.

  Zum Wandern sind mehrere unterschiedlich lange und anspruchsvolle Rundwanderwege ausgeschildert, die an verschiedenen Aussichtspunkten vorbei führen. So gelangten wir von unserem Startpunkt, der Baxmannbaude, aus unter anderem zu der „Teufelskanzel“, einem Fels aus Korallenoolith. Weiter ging es zum eigentlichen „Hohenstein“ und damit auch zum „Grünen Altar“, einer der drei Felsen des „Hohensteines“.  Von hier aus konnten wir das Wesertal und die Weserberge überblicken. Unser Weg führte uns dann weiter zum "Renate-Ricke-Stein", einer Gedenkstätte an ein 13-jähriges Mädchen, das hier bei einem Absturz ums Leben kam. Der Stein dient als Erinnerung an das Gebot, im Naturschutzgebiet keine Wege zu verlassen. Da es inzwischen schon reichlich spät am Nachmittag war und sich bei uns langsam der Hunger bemerkbar machte, kürzten wir den Rundweg über einen Seitenweg ab und gelangten so wieder zu unserem Ausgangspunkt, der Baxmann-Quelle.

 Doch bevor wir uns endgültig wieder auf den Heimweg machten, wollten wir uns noch den „Langenfelder Wasserfall“ anschauen, der sich nur wenige Autominuten entfernt befindet. Dieser Wasserfall des Höllenbaches an der Höllenmühle soll laut einer Beschreibung der einzige natürliche Wasserfall in Niedersachsen sein. Er liegt in einer Höhe von 298 Metern über dem Meeresspiegel und sein Wasser stürzt angeblich 15 Meter in die Tiefe. Das klang ja ganz vielversprechend!? Doch nachdem wir dann endlich über einen mehr oder minder beschwerlichen Fußweg den Wasserfall erreicht hatten, waren wir doch ziemlich enttäuscht, denn wir fanden dort eher einen langweilig dahinplätschernden „Bach“ als einen imposanten Wasserfall vor!

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