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Kölner Dom

Am 14.08.2009 waren wir auf einer Stadtbesichtigung in Köln unterwegs. Dabei hatten wir uns schon im Voraus einige sehenswerte Ecken in der nördlichen Altstadt ausgesucht, die wir uns dann nach und nach per Fuß und auch per U-Bahn anschauten.

Unser Ausgangspunkt war dabei der Dom, denn alle Wege führen zum Dom – zumindest in Köln. Der Kölner Dom ist mit 157,38m Höhe das zweithöchste Kirchengebäude Europas sowie das dritthöchste der Welt. Mit diesen Ausmaßen ist er von fast allen Punkten Kölns bis weit ins Umland aus zu sehen, und dient dadurch vielen Menschen als Orientierung. Die Kölner lieben ihren Dom wie nichts anderes, zahlreiche Karnevalslieder, Sprüche und Sagen drehen sich um ihn.

Mit Bauarbeiten von insgesamt 632 Jahren beansprucht der Kölner Dom die wahrscheinlich längste Bauzeit für sich. Viele Kunsthistoriker sehen in ihm eine einmalige Harmonisierung sämtlicher Bauelemente und des Schmuckwerks im Stil der spätmittelalterlich-gotischen Architektur verwirklicht. Wichtig zum Verständnis jedoch ist die Tatsache, dass der Kölner Dom zwar im Mittelalter begonnen wurde (Gotik), jedoch nach jahrhundertelangem Baustopp erst im 19. Jahrhundert vollendet wurde (Neugotik). Die charakteristische Doppelturmfront ist somit weitgehend ein Werk des industrialisierten 19. Jahrhunderts.

Die Kathedrale steht rund 250m vom Rhein entfernt an der nördlichen ehemaligen römischen Stadtgrenze in direkter Nachbarschaft von Hauptbahnhof, dem Museum Ludwig, der Hohenzollernbrücke und ist auf dem Domhügel rund 17m über dem Fluss von einer modernen Betonkonstruktion, der Domplatte, umgeben.

Von dieser Domplatte aus führen mehrere beschilderte Wege zu den Sehenswürdigkeiten ringsum. So besichtigten wir den Heinzelmännchenbrunnen.  Das Brunnendenkmal wurde 1899 vom Kölner Verschönerungsverein gestiftet. Anlass war der 100. Geburtstag des schlesischen Dichters August Kopisch (1799 -1853), der die Ballade von den Heinzelmännchen zu Köln verfasst hat.

Wir setzten unseren Rundgang fort und gelangten über den „Alten Markt“ am Brunnen mit dem Denkmal des Jan van Werth, einem deutschen Reitergeneral im Dreißigjährigen Krieg, vorbei. Als nächstes Ziel hatten wir uns das Historische Rathaus ausgesucht. Das Historische Kölner Rathaus ist auf Grund seiner Bauzeugnisse als ältestes Rathaus Deutschlands anzusehen. Seine dokumentierte Baugeschichte erstreckt sich auf einen Zeitraum von über 800 Jahren. Leider war es uns nicht möglich das Rathaus aus der Nähe zu betrachten, da sich an diesem Freitagnachmittag dort mehrere Brautpaare und ihre Angehörigen aufhielten und wir die Hochzeitgesellschaften nicht  stören wollten.

Weiter ging unsere Besichtigungstour zum „Farina Haus“, dem Duftmuseum.  Im Museum werden auf mehreren Etagen die Produktionsmethoden des „Eau de Cologne“ seit den ersten Tagen seiner Herstellung und die für die Parfümproduktion verwendete Geräte gezeigt. Darüber hinaus sind Dokumente und Bilder der Parfümherstellung und im Verlauf der Geschichte aufgetretene Plagiatsversuche des Produktes zu sehen, das sich noch nicht auf einen rechtlich verankerten Markenschutz stützen konnte. Weitere Exponate zeigen die Entwicklung der Parfümherstellung und der Vermarktung in Glasbehältern. Leider ist das Museum nur im Rahmen einer Führung zu besichtigen und für unseren Besuchstag waren alle, in unserem zeitlichen Rahmen liegenden Termine, schon ausgebucht. Schade, aber zumindest bekamen wir eine kleine Duftprobe des „Eau des Cologne“ …

 

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