Startseite
Reisen und Ausflüge
Türme und Denkmäler
Zillertal/Tirol 2018
MeckPomm 2017
Golf v. Neapel 2016
Gardasee 2016
Einbeck 2016
Fulda 2016
Süd - Kroatien 2015
Madeira 2015
Silberbachtal 2015
Erfurt 2015
Bremen 2015
Ostfriesland '14/'04
Kappadokien 2014
Lkrs Bad Kissingen
Schottland 2014
Lüneburg 2014
Essen 2014
Oberlauf der Weser
Schleswig-Holstein
Prag 2013
Teneriffa 2013
Nieheimer Kunstpfad
Furlbachtal 2013
Kreis Cuxhaven 2012
Nürnberg /Fürth 2012
Korsika 2012 u.1992
Thüringen 2011
Österreich 2011
AFM Oerlinghausen
Hamburg 2006 u. 2010
Eifel/Luxemburg 2010
Patensteig Extertal
Schloss Bevern 2010
Burg Polle 2009/10
Leipzig 2009
Köln 2009
Detmold 2009
Externsteine 2008/09
Schwalenberg 2009
München 2009
Harz 2009
Speyer 2009
Südschwarzwald 2008
Hessisch Oldendorf
Dt. Bergbau - Museum
Bremerhaven 2008
Hohenbaden/Battert08
Sachsen 2008
Sinsheim 2008
Holland 2007
Möhnesee 2006
Lübeck 2000 und 2001
Ostsee Bujendorf2000
Ostsee Lütjenburg 99
Australien 1997
Warum Australien?
Reisebericht
Reisebilder
Australiens Tierwelt
-- Säugetiere
-- Vögel Teil 1
-- Vögel Teil 2
-- Vögel Teil 3
-- Vögel Teil 4
-- Fische Teil 1
-- Fische Teil 2
-- Fische Teil 3
-- Reptilien
-- Amphibien
-- Insekten
Ägypten 1996
Venezuela 1995
Kenia 1994
Tierbilder
Naturbilder
Automobile
Was ist neu?
Über uns
Datenschutz
Impressum
Sitemap

 

 

 

In dieser Rubrik möchten wir euch die faszinierende und vielfältige Fauna und Flora des australischen Kontinentes, der seit rund 50 Millionen Jahren durch Ozeane von den anderen Kontinenten getrennt und aufgrund der großen Nord-Südausdehnung des Landes mit sehr unterschiedlichen Klimazonen versehen ist, vorstellen. Der Norden ist tropisch, es schließt sich ein subtropisches Gebiet an und im Süden ist das Klima gemäßigt.

 

 Die australische Tier- und Pflanzenwelt hat sich aber an das zum Teil doch sehr extreme Klima hervorragend angepasst und eine äußerst überwältigende Artenvielfalt entwickelt.

So sind von den rund 20.000 heimischen Pflanzenarten in Australien ca. 85% ausschließlich auf diesem Kontinent zu finden. Typisch für die australische Vegetation sind die Eukalyptus- und Akazienbäume. Von beiden gibt es über 600 Arten.

 

Zu den typischen Vertretern der australischen Tierwelt gehören die Beuteltiere. Am bekanntesten sind die Kängurus, von denen es ca. 45 Arten gibt. Die kleinsten sind die Kängururatten von nur etwa 23 cm Größe, die größten sind die Roten Riesenkängurus, die bis zu 2 m groß werden und 9 m weit springen können. Eine eigene Gruppe stellen die Wallabies mit einer Größe von 45 cm bis 1,20 m dar. Daneben gibt es die Baumkängurus, die auf Bäumen leben, auf dem Boden aber auf Nahrungssuche gehen.

 

Ein weiterer Vertreter ist der Koala. Er gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Tieren Australiens. Das Wort "Koala" stammt von den Aboriginals und bedeutet soviel wie "kein Wasser". Koalas trinken wirklich nur sehr wenig Wasser und dösen die meiste Zeit des Tages in den Eukalyptuswäldern des Landes.

 

Zu den Beuteltieren gehört auch der Wombat. Die vorwiegend in Westaustralien lebenden Tiere werden bis zu 1m lang und 40kg schwer und sind wegen ihrer Wühltätigkeit bei Farmern verhasst. Tasmanische Teufel, ebenfalls Beuteltiere, sind Fleischfresser und sehen aus wie kleine schwarze Hunde. Sie sind heute nur noch in Tasmanien zu finden. Auf dem australischen Festland sind sie wahrscheinlich schon im 14. Jahrhundert ausgestorben.

 

Possums (oder auch Opossums) sind Kleinbeuteltiere, die vorwiegend und in vielen Arten auf Bäumen leben und wegen ihres Fells gejagt werden. Wegen ihrer starken Vermehrung und Pflanzenfresslust sind sie höchst unbeliebt.

 

Der flugunfähige Emu, neben dem Känguru das zweite Wappentier Australiens, gleicht dem afrikanischen Strauß. Die schnelllaufenden Tiere werden bis zu 1,60m groß und leben vorwiegend in den trockenen Savannen Australiens.

 

In der Tierwelt einzigartig ist das Schnabeltier. Die scheuen Tiere kommen in Flüssen und Seen Ostaustraliens, Tasmaniens und auf Kangoroo Island vor. Kennzeichen sind der entenartige Schnabel, Krallen mit Schwimmhäuten und ein seehundartiges Fell. Der australische Windhund ist der Dingo, der vermutlich von den Ureinwohnern nach Australien eingeführt wurde. Im laufe der Jahre wurde er immer weiter in das Landesinnere zurückgedrängt.

 

Zu den in Australien lebenden Reptilien gehören zwei Krokodilarten, von denen die kleinere, das Australienkrokodil, in den Süßgewässern des Binnenlandes lebt. Das größere Leistenkrokodil ist in den Sumpf- und Mündungsgebieten an der Nordküste heimisch und kann eine Körperlänge von sechs Metern erreichen. Zu den zahlreichen Echsenarten gehören Geckos, Skinke, Agamen und Warane, darunter auch der Riesenwaran. Ferner umfasst die australische Fauna 100 Arten von Giftschlangen, von denen die gefährlichsten der im Norden des Landes heimische Taipan und die Todesotter sind.

 

Die farbenprächtige australische Vogelwelt ist einmalig. Einer der bekanntesten Vögel ist der "lachende Hans", der Kookaburra. Mit seinen typischen Lauten bleibt er dem Besucher lange im Gedächtnis. Es gibt über 300 Papageienarten, die in großen Schwärmen und in allen Farben sogar in den Städten die Bäume bevölkern. Die häufigste Art sind die Wellensittiche, Loris und die Kakadus. Daneben gibt es eine Vielzahl an Wasservögeln, Pelikanen und Schwänen in den Küstenregionen. Das Landesinnere ist Heimat zahlreicher Greifvögel, u.a. Bussarde, Falken und Adler (Wedgetail Eagles), letztere gehören zu den größten der Welt.

 

Nicht vergessen werden darf die phantastische Unterwasserwelt Australiens. Einen einzigartigen Lebensraum bildet hier das Great Barrier Reef vor der Nordostküste Australiens, das mit einer Länge von 2.012 km das größte Korallenriff der Erde ist. In den Gewässern um Australien ist eine große Vielfalt unterschiedlichster Fischarten und Meeressäugetiere anzutreffen. In den südlichen Gewässern sind einige Walarten heimisch, und an Teilen der Südküste, auf den Inseln der Bass-Straße und in Tasmanien kommen Seehund- sowie Pinguinkolonien vor. In den nördlichen Gewässern gibt es in großen Zahlen Dugongs (Gabelschwanzseekühe), Trepangs (Seewalzen), Rochen und Birnschnecken. Essbare Fische und Schalentiere existieren in großen Populationen, und die Austernkolonien, Seeohren und Krebstiere in den südlichen, wärmeren Gewässern werden kommerziell genutzt. Außerdem sind hier auch ungefähr 70 Haifischarten heimisch.

 

Auch im Bereich der Wirbellosen gibt es u.a. bei Insekten, Spinnen und Erdwürmern eine Vielfalt von Arten, deren Entwicklung noch vor der Entstehung von Gondwanaland erfolgte. Die meisten Insektenarten aus dieser Evolutionsperiode sind in Australien anzutreffen und umfassen Fliegen, Käfer, Schmetterlinge, Bienen und Ameisen. Viele australische Spinnenarten sind giftig, so auch die weitläufig bekannten Trichternetzspinnen und Rotrückenspinnen.

 

Sowohl die erste Besiedlung Australiens durch Menschen vor mehr als 100.000 Jahren als auch die Besiedlung durch Europäer seit 1788 hat einen tief greifenden Einfluss auf die Zusammensetzung der australischen Fauna gehabt. Die Bejagung, die Einführung in Australien nicht-heimischer Tier- und Pflanzenarten und die Landbewirtschaftung hat Habitate so verändert oder gar zerstört, dass zahlreiche Tierarten ausgestorben sind. Viele Tierarten sind in ihrem Fortbestehen nach wie vor gefährdet. Australien hat deshalb eine umfangreiche Gesetzgebung zum Schutz einheimischer Tierarten erlassen und zahlreiche Naturreservate eingerichtet. Dazu gehören unter anderem der schon 1879 gegründete Royal-Nationalpark südlich von Sydney, der Uluru–Kata-Tjuta-Nationalpark mit dem Uluru (auch: Ayers Rock), das Great Barrier Reef und die Blue Mountains.

 

Einen Teil der bekanntesten Tiere haben wir euch nun in Diashows zusammengestellt. Die Aufnahmen stammen teilweise aus Thomas Australienreise 1997 oder aus unseren zahlreichen Zoo und Tierparkbesuchen und werden von uns ständig ergänzt und neu bestückt.

Ihr findet sie wie üblich gleich im Anschluss links in der Navigationsleiste.

Viel Spaß damit!

 

 


Private Homepage | Kontakt: thomasundstefanie(at)mit-kamera-unterwegs.de